Schon bald kommen sie wieder – die Sommergewitter. Vom Strahlend blauen Himmel bis zu dunkelgrauen Gewitterwolken kann im Berner Oberland nur wenige Minuten dazwischen liegen. Es ist wichtig, dass wir uns VOR jedem Fischertripp über die aktuelle Wind- und Wetterlage informieren. Das gilt bei jedem Gewässer – egal ob Voralpen-, Mittelland- oder Bergsee, Bach oder Fluss. Speziell am See gilt es die Warnsignale am Ufer zu kennen und zu beachten:

 

Starkwindwarnung

Das orangefarbige Blinklicht, das pro Minute 40 Mal aufleuchtet! Es macht auf die Gefahr des Aufkommens von Winden mit Böenspitzen von 25 bis 33 Knoten (ca. 46 – 61 km/h) ohne nähere Zeitangabe aufmerksam. Der Schiffsführer ist aufgefordert, die Wetterentwicklung selber zu beobachten, diese laufend neu zu beurteilen und sich der allgemeinen Sorgfaltspflicht entsprechend zu verhalten. Gegebenenfalls ist ein geschütztes Gebiet oder ein Hafen anzulaufen.

Sturmwarnung

Auch ein orangefarbiges Blinklicht, das jedoch pro Minute 90 Mal aufleuchtet. Hier werden starke Winde mit Böenspitzen von über 33 Knoten (über 60 km/h) erwartet. Der Schiffsführer hat sofort alle notwendigen Sicherheitsmassnahmen für Mannschaft sowie Schiff zu treffen und allenfalls einen Hafen oder das geschütztes Ufer anzulaufen. Muss fernab des Heimathafens „abgewettert“ werden, sind Angehörige oder die Seepolizei zu verständigen. So können unter Umständen unnötige Suchaktionen vermieden werden.

Notfall! Wo anrufen?

Die Seepolizei Thunersee ist unter der direkten Tel. Nr.  +41 33 356 86 41 erreichbar (JETZT im Natel ABSPEICHERN!). Wie bei allen Notfällen kann auch der allgemeine Notruf 112 gewählt werden. Diese Tel. Nr. führt übrigens in jedem europäischen Land zu einem Notrufdienst (Feuerwehr, Polizei, Sanität, Rega).

Foto: HESS.PHOTOGRAPHY

     
 
 

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