Rafael

Eat, Sleep, Go Fishing

Hausgewässer: Thunersee, Kander, Simme, Diemtigtaler Gewässer, Aare

Zielfisch: Mehrheitlich Bach- und Seeforellen, Hecht, Egli, Felchen und Äschen

Spezialität: Alles und Nichts 

  • Spinnfischen 70%
  • Hegenefischen 20%
  • Schleppfischen 10%

Es fällt mir schwer meine Lieblingsfischerei zu nennen, da diese sich mit der Jahreszeit entwickelt. So gestaltet sich mein Fischereijahr folgendermassen: Neujahr bedeutet in meiner Fischeragenda in erster Linie, dass wieder auf Felchen gefischt werden darf. Sind die ersten Tage des Jahres vorbei, beginnt die Vorfreude auf die Seeforellenfischerei, die ich meist als Uferfischer betreibe, wenn ich nicht zu Gast auf den Booten meiner Vereinskameraden bin. Mitte März werden die Fliessgewässer erstmals, wenn auch spärlich, besucht. Die ab Mai nicht mehr geschonten Hechte und die, in die Uferregion ziehenden Egli, bescheren mir in den Sommermonaten von Mai bis August regelmässig Kopfzerbrechen, welche Fischart ich befischen will. Die attraktive Bergseefischerei macht die Entscheidung auch nicht einfacher. So bin ich froh, wenn sich im Oktober die Alternativen aufgrund von Schonzeiten und schwierigerer Befischung einzelner Arten jeweils wieder verkleinern. Nun kommen die Zapfenrute und die selbstgebundenen Nymphen zum Einsatz. Die Äschenfischerei in der Aare gehört zu den Saisonhighlights. Trotzdem sind die Gedanken im Dezember langsam wieder bei den Felchen, welche beginnen sich an den Winterfangplätzen zu versammeln. So beginnt die ganze Geschichte von vorn…

 

Obwohl diese Fischereimethoden im Grundsatz verschieden sind, macht für mich genau dieser Mix der unterschiedlichen Erfahrungen und Situationen den Reiz der Fischerei aus. Ein Sommersonnenuntergang auf dem See, die Zapfenfischerei an der Aare bei Schneegestöber oder eine Wanderung dem steilen Bergbach entlang; so unterschiedlich diese Erlebnisse auch sein mögen, auf eines davon verzichten möchte ich nicht.

Während der Zeit am Wasser vergesse ich meine Alltagsprobleme und schöpfe Kraft diese zu bewältigen. Die Mischung zwischen Kameradschaft und dem dazugehörenden „Plagieren“ und dem Geniessen der Ruhe und Ungestörtheit sind Faktoren welche für mich einen Teil Lebensqualität bedeuten.

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