Man kann ihn als einheimische Vogelart bezeichnen und er ist vorwiegend an den grossen Seen und langsam fliessenden Flüssen anzutreffen – der Haubentaucher. In der Schweiz hat sich der Bestand in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Als Fischfresser ernährt er sich von dem was ihm gerade zwischen den Schnabel kommt. In unserer Region sind das vor allem Weissfische und Egli. Im Gegensatz zu Kormoran, Gänsesäger und Graureiher ist der Haubentaucher den wenigsten Fischern ein Dorn im Auge. Vermutlich weil es sich nicht um eine eingeschleppte Art handelt, er keinen Hakenschnabel hat und somit die Fische kaum verletzt und er einen geringen Fischkonsum aufweist als seine soeben aufgezählten Nahrungskonkurrenten.

 

„H“ wie Haubentaucher oder Hecht

Durch den langen weiss gefärbten Hals und die Federhaube ist er auf dem See schon von weitem deutlich erkennbar. Männchen und Weibchen können optisch kaum unterschieden werden. Jungtiere halten sich oft sehr nahe der Elterntiere auf – oder sogar unter deren Flügeln. Dort finden Sie Schutz vor Fressfeinden wie z.B. Möven. Aber auch der Hecht bedient sich regelmässig an den Kleinen. Der kluge Fischer macht sich das Vorkommen von Haubentaucher zu Nutze. In unmittelbarer Nähe von Haubentauchern finden sich oftmals gute Raubfischbestände. Dies weil sich dort grosse Kleinfischschwärme aufhalten. Solange es Haubentaucher in unseren Seen hat, wird es auch ausreichend Fische geben. Wie der Hecht fürs Laichgeschäft, benötigt auch der Haubentaucher Schilfgürtel, um geeignete Brutplätze zu finden. Wenn wir Fischer uns für natürliche Ufer mit dichtem Schilf einsetzen, dann helfen wir nicht nur dem Haubentaucher sondern auch vielen anderen Wasserbewohnern – der Hecht gehört dazu!

     
 
 

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